Zwischen camp und cute. Ausstellungen queer gestalten
Wer die Ausstellung KATZEN! besucht hat, erinnert sich vielleicht an das pinke Katzensofa, die flauschige Plüschwand oder den Leoparden-Vorhang. Solche Gestaltungselemente verweisen auf kulturelle Bedeutungen, die sich im Laufe der Zeit verändert haben. Eine Rolle spielt dabei auch die Camp-Ästhetik, die laut Susan Sontag Übertreibung und Künstlichkeit bewusst einsetzt und besonders von queerer Kultur geprägt wurde. In einem Gespräch diskutieren die Gestalter:innen gemeinsam mit der Kuratorin über diese besondere Gestaltung der Ausstellung. Sie geben Einblicke in ihre Ideen und die kulturellen Bezüge des Ausstellungsdesigns – von Camp-Ästhetik bis zu Fragen von Queerness und Identität.