bis 12. JULI 2026 Druckfrisch aus den Zwanzigern Einblicke in Chinas Moderne

Die Ausstellung „Druckfrisch aus den Zwanzigern“ lädt dazu ein, in eine spannende Epoche des Wandels in China einzutauchen: die 1920er- und 30er-Jahre. Nach dem Ende des Kaiserreichs 1912 veränderte sich das Land rasant – neue Ideen, neue Maschinen und eine wahre Bilderflut prägten den Alltag.

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Ausstellungsposter für „Druckfrisch aus den Zwanzigern“, Basierend auf einem Werbeplakat für die Farbstoffklasse Indanthren der Badischen Anilin & Soda Fabrik (BASF)
Ausstellungsposter für „Druckfrisch aus den Zwanzigern“. Basierend auf einem Werbeplakat für die Farbstoffklasse Indanthren der Badischen Anilin & Soda Fabrik (BASF), Zhiying Studio, Shanghai, China, um 1925, Farblithographie, 74,2 x 50,7 cm, Leihgabe BASF Corporate History, Ludwigshafen a. Rh., Inv. Nr. 2892 - Bearbeitung: Weng Xinyu (Yuue Design Studio)

Über die Ausstellung

Die Ausstellung lädt in eine faszinierende Zeit des Aufbruchs ein: Nach dem Fall des Kaiserreichs 1911 war China in den 1920er- und 30er-Jahren geprägt von rasantem Wandel, technischen Neuerungen und einer regelrechten Bilder- und Medienflut. Die moderne Druckindustrie revolutionierte die Produktion und prägte Kultur und Kommunikation nachhaltig.

Das MARKK präsentiert erstmalig eine Auswahl seiner weltweit einzigartigen Sammlung an Druckgrafiken. Viele der Objekte kamen im Rahmen einer der frühesten chinesisch-deutschen Forschungskooperationen zwischen 1927 und 1932 nach Hamburg.

In dieser bewegten Epoche entstanden neue Medien, Modetrends und visuelle Ausdrucksformen. Es entwickelte sich eine Kultur voller Erfindungsgeist, in der mit Druckverfahren experimentiert und eine neue Bildsprache entwickelt wurde, die weit über die Kunstwelt hinauswirkte.

Druckfrisch aus den Zwanzigern zeigt, wie Massenproduktion Kunst, Kommunikation, Kommerz und das Lebensgefühl einer Generation beeinflusste. Gleichzeitig wird der historische Kontext der Sammlung sichtbar: ein bedeutsames Kapitel transkultureller Museumsgeschichte, das bis heute nachwirkt.

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie die Mara und Holger Cassens Stiftung. In Kooperation mit der Universität Freiburg.

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