Anarchivistische Praktiken
In diesem Gespräch wird es um widerständige Archivpraktiken im Kontext von aktuellen Restitutionsdebatten gehen. Der Begriff „Anarchivist“ ist dabei eine Wortschöpfung aus Anarchie und Archivist, die im englischsprachigen Diskurs über dekoloniale Arbeit mit Sammlungen und Archiven kursiert, um eine progressivere Auseinandersetzung mit „dem Archiv“ und der archivierenden Praxis anzuregen.
Das Projekt ist Teil Reihe Gegendenkmäler der Stadtkuratorin Hamburg und findet in Kooperation mit dem Internationalen Sommerfestival Kampnagel, der Baakenhafen-AG und dem Hamburger Architektursommer statt. Mit Unterstützung der Probebühne im Gängeviertel, der Quaterpipe und des Betahaus-Hafencity. Gefördert durch den Hamburger Elbkulturfonds und den Fonds Darstellende Künste.