Zwischenraum Das Museum ist in Bewegung.

Im Zwischenraum finden wöchentlich verschiedene Veranstaltungen, wie Performances, Lesungen, Workshops, Künstler:innengespräche oder Listening Sessions statt. Arbeits- und Forschungsprozesse, die den Museumsalltag prägen, werden im Zwischenraum transparent gemacht und als Teil eines zeitgemäßen Museumsverständnisses erprobt. So bietet der Raum Einblicke in aktuelle Provenienzforschung, Objektinterventionen und experimentelle Ausstellungspraktiken. Er ist offen für Neues, Begegnungen und Konflikte.

Der Zwischenraum, der sich im Erdgeschoss des Museums befindet, wurde im Rahmen des Projekts „MARKK in Motion“ der Kulturstiftung des Bundes Anfang 2019 als eine Ideenwerkstatt, experimentellen Ausstellungsbereich und als Probebühne für die Neupositionierung entwickelt.

Seit 2023 beherbergt der Zwischenraum das Vinylarchiv. Hier werden während Veranstaltungen wie dem Offenen Vinylarchiv  Schallplatten aus der ca. 4.000 Stück großen Sammlung gespielt, die durch Ankäufe, auf Forschungsreisen und Überlassungen ins MARKK gelangten.

Die Raumgestaltung  lädt neben den wechselnden Ausstellungen, Veranstaltungen und kuratierten Vitrinen auch zum Austausch und Verweilen ein. An Tischen kann gegessen und getrunken werden, in der Lese-Ecke können Sie in ausgewählter Literatur stöbern und mehr über die Entwicklungen und Aufbrüche des MARKK erfahren.

Von Ende Mai bis Anfang September bespielt der Sommergarten den Innenhof des MARKK, der über den Zwischenraum erreichbar ist. Jeden Donnerstag gibt es dort eine Bar. Ein Ort im Museum, aber draußen!

Alle weiteren Termine und Informationen zum Programm im Zwischenraum finden Sie im Veranstaltungskalender.
Wir sind offen für Austausch, und stehen für Fragen unter  zwischenraum@markk-hamburg.de zur Verfügung.

David Graeber Ausstellung Zwischenraum

Archiv

bis 5. JANUAR 2023 Kalligrafie: Wahrnehmung, Praxis, Wissen

„Was ist Kunst, wenn das primäre Sinnesorgan weder Augen noch Ohren sind, sondern das Herz“.

bis 31. AUGUST 2021 Verdächtige Stücke: Fälschungen im MARKK

Visitors are encouraged to think through questions such as “what does ‚authentic‘ mean?”, “what should be exhibited in a museum?”, and “what can ‚forgeries‘ teach us of how we understand what is real and what it is not?”…

bis 20. JULI 2022 “I'm an anthropologist, sometimes I occupy things & such.” @davidgraeber

Der unerwartete Tod von David Graebers Ende August 2020 ist der Ausgangspunkt, um über den Einfluss von Graebers Werk für die gegenwärtige Sozial- und kulturanthropologische Forschung in Deutschland sowie seine globale Bedeutung für Aktivist:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen nachzudenken.

bis 5. NOVEMBER 2020 Archive & Geschichten Die Musealisierung der Dinge

Zeitgenössische Positionen von Zeichner*innen der HAW Hamburg; Präsentation aus dem Zeichenkurs von Karin Kraemer und Si-Ying Fung

bis 15. NOVEMBER 2020 „Ethnographischer Kram“ Revision der Sammlung Leo Frobenius aus Mali

Im Depot des Museums am Rothenbaum schlummert eine bisher kaum erforschte Sammlung, die der deutsche Ethnologe Leo Frobenius Anfang des 20.

bis 14. JUNI 2020 Die Macht der Schrift Die Manuskriptkultur der Toba-Batak aus Nord-Sumatra

Eine gemeinsam kuratierte Ausstellung des Centre for the Study of Manuscript Cultures (CSMC) und des Museums am Rothenbaum präsentiert vielfältige Zeugnisse der Schriftkultur der Toba-Batak.

bis 23. FEBRUAR 2020 Der Krieg und die Grammatik Ton- und Bildspuren aus dem Kolonialarchiv

Ab dem 23. Oktober werden in der Ausstellung im Zwischenraum Tonaufnahmen mit Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs als historische Quellen hörbar gemacht. Einer dieser Gefangenen war Mohamed Nur.

bis 5. JUNI 2019 Arbeiten am Monochrom Technik und Wahrnehmung nachkolorierter Fotografien um 1910

Auf dem Weg zur Entwicklung der Farbfotografie ist die Technik der Nachkolorierung von ursprünglich schwarz-weiß erzeugten Bildern eine wichtige und handwerklich spannende Phase in der Geschichte der Fotografie.